15 Februar 2019

Einkäufe, Einkäufe und Einkäufe

viele gelbe Pöppel und in der Mitte ein einzelner blauer Pöpel

Langsam gerate ich in einen Kaufrausch. Diverse Anschaffungen macht so ein Sesshaftwerden ja notwendig. So braucht man z.B. einen Kühlschrank, diverse Kochgerätschaften, Lebensmittel, Lampen, Teppiche, Fahrradpumpen, Ersatzbänder für das Beschriftungsgerät, technisches Equipment, um auch das letzte Eck des Hauses mit W-Lan und Internet auszustatten und und und.

Und das alles kommt entweder von Amazon (wie ein komplett neues Geschirrset, da das alte die letzten Umzüge nicht so ganz überstanden hat) und Besteck (Warum hat das alte Set 6 Messer, 4 Gabeln, 5 große und 3 kleine Löffel? Das ist eine komische Mischung).

Und zusammen mit den IKEA-Einkäufen der Kinderzimmer und des eigenen neuen Bettes und Ergänzungen sammelt sich Massen von Kartons an. Berge, ja ganze Gebirge. Und auch die Nahrungsmitteleinkäufe reißen nicht ab. Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Milch, ja auch Salz und andere Gewürze wollen wieder beschafft sein.

Da ich ja früher die ganze Woche im Hotel lebte und mir anfangs immer die Lebensmittel schlecht wurden, habe ich auch an den Wochenenden nicht gekocht (nunja, ich kann es sowieso nicht besonders gut). Aber nun wird wieder gekocht werden und all die kleinen Dinge, die sich sonst über längere Zeiten ansammeln, müssen wieder her. Und alles will ins Haus und in den 1. OG geschafft werden. Sowas schlaucht. Wo ich die letzten Jahre nach der Arbeit entspannt aufs Hotelzimmer bin, reicht jetzt ein Tag „leben“ ohne Arbeit (ich habe ja diese Woche wegen des Umzugs freigenommen) um mich komplett zu schlauchen.

Wie erwartet, strengt die Umgewöhnung ziemlich an. Aber bald kommen auch die positiven Seiten des häuslichen Lebens dazu. Sich unter der Woche mit Freunden treffen, die man nicht von der Arbeit kennt sondern in diesem seltsamen Umfeld von „Nachbarn“ zu finden sind z.B. – da gibt es viele neue Welten zu entdecken. To boldly go where lot of people have gone before …

2 Februar 2019

Roland wird resozialisiert

viele gelbe Pöppel und in der Mitte ein einzelner blauer Pöpel

Nach der Trennung von meiner Frau wurde ich ja von einem „stationärem“ Berater zu einem reisenden Berater (bei meinem jetzigen Arbeitgeber, der Red Hat GmbH, euphemistisch als „Road Warrior“ bezeichnet).

Aber diese Wanderjahre sind jetzt vorbei. Ich bin gerade auf dem Weg nach Bensheim, um dort die Schlüssel meiner neuen Wohnung in Empfang zu nehmen. Je näher dieser Termin rückte, wurde mir klarer, dass nun ein Lebensabschnitt zur Neige geht. Einen Abschnitt, den ich im Großen und Ganzen genossen habe.

Aber nun beginnt ein neuer Abschnitt. Und über meinen Weg zurück in ein „normales Leben“ werde ich in der nächsten Zeit schreiben. Dabei soll es kein Tagebuch werden sondern eher Schlaglichter auf die Änderungen am Leben werfen die ein solches Wurzelschlagen nach mehreren Jahren Vagabundenleben einfach mit sich bringt.

Quelle Titelbild: rgbstock.de (© Lusi – ein anders 1)

22 Oktober 2017

Danke Bahn!

Hallo Bahn!

ich schreibe Dir auf meinem Blog, da dies den gleichen Effekt haben wird wie ein Telefonat mit Deiner Hotline oder einen Brief an irgendeine Deiner Adressen. Aber ich finde, es muss mal gesagt werden, daher wähle ich diesen Weg.

Ich fahre grundsätzlich gerne mit der Bahn. Und meistens funktioniert es ja auch. Über die selten eingehaltenen Fahrpläne mecker ich nicht. Ein paar Minuten hin oder her stören mich nicht. Ich habe mich darauf eingestellt, bei Umsteigeverbindungen mindestens 20 Minuten zu reservieren. Bei Bahnhöfen wie Kassel Willhelmshöhe, bei denen ich meist von Gleis 1 auf Gleis 10 umsteigen muss mit den dortigen langen Wegen dazwischen mache ich halt 30 Minuten. Das gibt Luft für die üblichen Ungenauigkeiten der „Fahrplanutopie“, wie ein Freund den Fahrplan der DB tituliert.

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2 Oktober 2017

Openshift and GroupSync from LDAP

OpenShift offers a variety of possible integrations into security providers. The integration is divided into authentication and authorization. Authentication is handled by one of the configurable IdentityProviders of OpenShift. While authorization is handled by importing groups into OpenShift. For importing groups the most used method is reading from an LDAP (or an Active Directory via its LDAP interface). OpenShift already has a synchronization tool for this type of synchronization. And as long as that tool is sufficient, there are more reasons to stay with that tool than to replace it. But there are some situations where you need to replace it. And here the base software I written and published to github project klenkes74/openshift-ldapsync.

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28 November 2016

Buildsystem via Vagrant-Box

In manchen Java-Projekten hat man das Problem, dass Entwickler unter Windows, Linux und MacOS arbeiten. Damit stellt schon das Build-Tooling ein Problem dar. Obwohl moderne Build-Systeme meistens in der JVM laufen und damit eigentlich betriebssystemunabhängig sein sollten, stößt man oft an das Problem, dass Pfadangaben leider nicht so unabhängig sind.

Um trotzdem lokal bauen zu können, wäre ein System schön, das wie ein zentraler Build-Server fungiert. Aber halt lokal. Und hier kommt Vagrant ins Spiel …

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29 September 2016

H2-Datenbankserver für Integrationstests mit Maven starten und stoppen

Der Datenbankserver H2 ist ein beliebter Server während der Entwicklungsphase einer Software. Die Fähigkeit zu In-Memory-Datenbanken ist für viele Tests geradezu ideal. Wer jedoch die Datenbankstrukturen analysieren will, kommt um eine Datenbank mit Persistierung nicht herum. H2 kann natürlich das auch. Allerdings gestaltet sich das Starten/Stoppen für die Integrationstests etwas komplex. Natürlich gibt es entsprechende Plugins, aber auf einem CI-Server kommen so leicht Portkonflikte zustanden, wenn mehrere Builds gleichzeitig laufen. Ich beschreibe hier ein Setting, das den Maven-Build-Helper nutzt, um dies zu verhindern.

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29 September 2016

Datenbankversionierung mit Liquibase und Maven

SQL-Datenbanken gehören trotz der großen Aufmerksamkeit für NOSQL zum Brot-und-Butter-Handwerkzeug eines Softwareentwicklers. Und zumindest im Unternehmensumfeld wird des wohl noch lange so bleiben, denn dort setzen sich neue Konzepte nur langsam durch. Doch schon während der Softwareentwicklung stößt man im Team auf das Problem, dass Änderungen an den Datenstrukturen verwaltet werden müssen. Die Kollegen brauchen bei Softwareänderungen auch geänderte Testdatenbanken, man will auch nachhalten, welcher Commit welche Datenbankänderung nach sich zog.

Hier kommen dann Datenbankversionierungstools wie Flyway oder eben Liquibase ins Spiel. Flyway habe ich uns vor langer Zeit nur kurz angeschaut, aber eine persönliche Präferenz des für das damalige Projekt verantwortlichen Softwarearchitekten für XML-basierte Tools hat mich dann zu Liquibase geführt. Wie es in ein Mavenprojekt integriert werden kann, damit Integrationstests immer auf eine aktuelle Datenbank zugreifen können, will ich im folgenden beschreiben.

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